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Multimodale Mobilitätsdienstleistungen

"Pro Bahn“ fordert bei Multimobilität lange Spiesse für den ÖV

"Pro Bahn Schweiz“ hat in ihrer Vernehmlassung grundsätzlich positiv Stellung bezogen zur BAV-Vorlage "Multimodale Mobilitäts-
dienstleistungen“.

Ein neues Gesetz bietet die Chance, dass in Zukunft ‚Eine Reise – eine Buchung’ schweizweit gilt. Das Reisen im öffentlichen Verkehr würde damit viel einfacher.

"Pro Bahn Schweiz“ – die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs – ist klar dafür, dass die Kombination der verschiedenen Verkehrsmittel massiv erleichtert werden muss. Wer mit Bahn, Bus oder Tram reist, soll auch gleichzeitig ein E-Bike oder Car-Sharing-Angebot dazu reservieren können.
Es gilt in Zukunft: ‚Eine Reise – eine Buchung’.

Folgende Punkte sind für "Pro Bahn“ wichtig:

1. Der öffentliche Verkehr soll als Verkehrsträger (gegenüber der
   
individuellen Mobilität in Einzel-Reise-Fahrzeugen) bevorteilt werden.

2. Der Verkauf von ÖV-Angeboten durch Dritte darf keine
    Wettbewerbsverzerrung
mit Dumping-Preisen ergeben.

3. Wer Tickets verkaufen will, muss in der Schweiz mit Niederlassung
    gemeldet sein.

4. Der ‚Service Public’ darf nicht abgebaut werden, insbesondere soll
    es
möglich sein, ohne Kreditkarte ein Mobilitätsangebot kaufen zu
    können.

5. Das Datenschutzniveau darf nicht gesenkt werden. Reisen ohne
   
Bearbeitung von persönlichen Daten muss weiterhin möglich bleiben.

"Pro Bahn Schweiz“ begrüsst ‚Multimodale Mobilität’ im Grundsatz, weil ein einfacherer Zugang zum öffentlichen Verkehr vermehrt dazu ermuntert, den ÖV zu benutzen und Bahn, Bus, Postauto auch in Kombination mit weiteren Verkehrsangeboten zu benutzen.

Für Auskünfte steht zur Verfügung: Marcel Burlet, Sekretär "Pro Bahn Schweiz“, Tel. 079 540 50 50
(Medienmitteilung 27.03.2019)


27.02.2019 15:58:32