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6,4 Milliarden Franken

Weichen in die richtige Richtung gestellt

Mit grosser Befriedigung nimmt Pro Bahn Schweiz, die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs vom positiven Entscheid des Nationalrats Kenntnis,  für die erste Ausbauetappe des Projekts "Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur“ (FABI)  6,4 Milliarden Franken einzusetzen und damit diesem Anliegen zum Durchbruch zu verhelfen. Wie bei Schienen fährt FABI nun auf zwei Geleisen, demjenigen des Ständerats und demjenigen des Nationalrats in eine hoffentlich gute Zukunft.

Pro Bahn Schweiz begrüsst die einheitliche Festlegung eines fixen Pendlerabzugs von 3000 Franken sowohl für Bahn- als auch für Autopendler pro Jahr. Damit wird kein Verkehrsträger gegen den andern ausgespielt und die vorgesehene Kostenbeiträge erfahren keine Aenderung. Ebenso erachtet sie das vorgesehene Mehrwert-
steuerpromille, das zusätzlich erhoben wird, als durchaus tragbaren Beitrag.

Es trifft zu, dass bei Eisenbahnvorlagen ein Maximum der Regionen berücksichtigt wird, was auch schon beanstandet worden ist. Dies hat aber mit Spritzkannenprinzip wenig bis gar nichts zu tun. Vielmehr geht es darum, dass alle Regionen von den dringend notwendigen Ausbauten profitieren, damit überall und noch mehr freiwillig aufs öffentliche Verkehrsmittel ein- und umgestiegen wird.

(Text: K. Schreiber 05.06.2013)


05.06.2013 21:08:58