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Aktuell

Pro Bahn Sektion Zürich                  (07.12.2018)


100 Jahre Circus Knie: SBB und Familie Knie taufen Zirkus-Lokomotiven

Grosser Bahnhof am 29. November 2018 in Rapperswil. Die Familie Knie hat eingeladen und viele Gäste sind gekommen. Andreas Meyer, CEO SBB, Martin Stöckling, Stadtpräsident Rapperswil-Jona und Stefan Kölliker, Regierungsratsprädident des Kantons St. Gallen begossen die beiden Lokomotiven und wünschten unfallfreie Fahrt und alles Gute.

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Bild: Thierry Rigling


Im nächsten Jahr feiert der Circus Knie sein 100-Jahr-Jubiläum und zu diesem Anlass wurden in Rapperswil zwei „Knie-Lokomotiven“ getauft; einerseits die Cargo-Lokomotive, RE 420 294-1 und für den Personenverkehr die Re 460 058-1. Die beiden Loks sind ab sofort in auf dem ganzen SBB-Netz unterwegs.
2019 wird der Circus Knie auf seiner Tournee 33 Städte besuchen und 2568 Bahnkilometer zurücklegen.
Der Nationalzirkus beschäftigt gegen 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Geleitet wird er derzeit von der 7. Generation.

(Text: U. Schaffer und Knie Medien)


Glattalbahn soll nach Kloten verlängert werden

Regierungsrat gibt VBG Auftrag für Vorprojekt
Der Regierungsrat hat grünes Licht für das Vorprojekt „Glattalbahn-Verlängerung Kloten“ gegeben. Die Verlängerung führt vom Flughafen bis ins Gebiet „Grindel“ an der Stadtgrenze zu Bassersdorf. Ebenfalls projektiert werden der Hochwasserschutz für Kloten und den Flughafen sowie eine Velohauptachse entlang des Trassees. Die VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG ist mit der Vorprojektierung der Glattalbahn-Verlängerung und der Gesamtkoordination aller Projektteile beauftragt. Das Vorprojekt soll im Frühjahr 2020 vorliegen.

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(U.Schaffer, 08.11.2018, Medienmitteilung  VBG)


Es ist vollbracht, jedenfalls fast


Nach grossem Anlauf geht im Zürcher Tösstal ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
Die S26 wird ab dem kommenden Fahrplanwechsel vom 9. Dezember im exakten Halbstundentakt zwischen Winterthur und Bauma verkehren. Zu den Hauptverkehrszeiten wird neu die S11 zwischen Wila und Zürich fahren. Gleichzeitig wird so auch die S12 ab und nach Winterthur entlastet.

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Bild: Thierry Rigling   
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Bild: Thierry Rigling  (Bildbeschrieb unten)

Grund genug um am Samstag, dem 22. September 2018 in Rikon (Gemeinde Zell) ein Volksfest durchzuführen. Gemeinde, Dorfvereine und Partner SBB haben zusammengespannt und hunderte kamen an den Bahnhof. Angesagt war eine Zugstaufe. Der brandneue RABe 511 067 wurde auf den Namen Zell getauft. Anschliessend stand eine Rundfahrt auf dem Programm. Winterthur-Bülach-Schaffhausen und zurück via Andelfingen. Grosser Bahnhof für Rikon, denn im Vorfeld war auch seine Heiligkeit, der Dalai Lama auf Besuch. In Rikon steht seit 1968 das erste tibetisch - buddhistische Kloster ausserhalb Asiens. Die Gebrüder Kuhn steuerten damals das benötigte Grundstück bei und gaben den tibetischen Flüchtlingen eine Arbeit und Obdach.

Nach vielen Jahren kommen wieder Doppelstockzüge ins Tösstal. Seinerzeit, als die Tösstalbahn noch eine Privatbahn war, verkehrten versuchsweise zweistöckige Wagen. Bereits 1882 wurden diese jedoch wieder zu Einstockwagen umgebaut.

Aufgrund einer Einsprache und der Uneinigkeit der zuständigen Behörden kann in Tann-Dürnten der Bahnhof nicht termingerecht auf zwei Spuren ausgebaut werden. Daher endet der durchgehende Halbstundentakt in Bauma. Dieser Wermuthstropfen bleibt bestehen. Aber: Die Ungereimtheiten konnten zwischenzeitlich bereinigt werden und wenn alles planmässig vorangeht, kann sich auf Dezember 2019 auch das obere Tösstal auf einen Halbstundentakt freuen.

Die jahrelange Warterei und die Bemühungen im Tösstal werden sich also auszahlen.
Anders am rechten Zürichseeufer: Ab Mitte 2019 wird die S20 ein wenig Entlastung bringen. Doch eine durchgehende Doppelspur scheint da einstweilen noch ein Wunschtraum zu bleiben.

Bildbeschrieb:
Regierungsrätin und Verkehrsministerin des Kt. Zürich: Carmen Walker Späh
Ehemaliger Gemeindepräsident von Zell und Initiator des Festes: Martin Lüdin
(Text: U.Schaffer, 06.10.2018)


Die Vernunft hat gesiegt

Die kantonale Volksabstimmung hat entschieden: Der Zürcher Kantonsrat darf sich nicht an der Kasse des öffentlichen Verkehrs des Regierungsrates vergreifen.

Seit 2016 finanziert der Bund über den nationalen Bahninfrastrukturfonds grössere Ausbauvorhaben. Dies betrifft insbesondere im Kanton Zürich den Bahnhof Zürich-Stadelhofen (Ausbau auf vier Gleise), die Erstellung des Brüttener Tunnels, sowie den Bau des Zimmerberg II Tunnels. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Alles andere wäre egoistisch und verantwortungslos gegenüber den zukünftigen Generationen gewesen. Wie vom Regierungsrat vorgeschlagen, werden vorübergehend von den bisherigen 70 Mio. CHF nur noch deren 50 als Einlage in den kantonalen Verkehrsfonds fliessen. Der Kantonsrat wollte auf 20 kürzen. Das Nein zu diesem Vorhaben, zeigt deutlich, was es bringt aus Spargründen an dem Volksbedürfnis vorbei zu politisieren.

Die Sektion Zürich von Pro Bahn Schweiz (PBS ZH), die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs, ist über diesen Volksentscheid sehr erfreut. Es stehen weitere Bauvorhaben an: Limmattalbahn, Tram Affoltern, sowie weitere Projekte.

Am kommenden 23. September 2018 werden sich die Stimmbürger erneut über eine kantonale Vorlage in Sachen öffentlicher Verkehr entschieden müssen. Eine Volksinitiative verlangt die zweite Etappe der Limmattalbahn nicht zu bauen. Sowohl Kantons- wie auch der Regierungsrat lehnen die Initiative ohne Gegenvorschlag ab.

PBS ZH erhofft sich auch bei dieser Vorlage eine wuchtige Verwerfung.

Medienmitteilung

(Text: M. Strasser, U. Schaffer, 10.06.2018)


Keine Abstriche beim öffentlichen Personenverkehr

Der Verkehrsfond ist zu einem bedeutenden Teil die Grundlage für den Erfolg des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich. Er ist im Personenverkehrs-
gesetz geregelt.
Dieses sieht in der geltenden Fassung eine jährliche Einlage von mindestens 70 Mio. Franken vor. Seit 2016 finanziert der Bund den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur über den nationalen Bahninfrastrukturfonds. Vor diesem Hintergrund hat der Regierungsrat dem Kantonsrat beantragt, die jährlichen Einlagen von 70 Mio. auf 55 Mio. Franken zu senken.

Das Gesetz öffentlicher Personenverkehr sichert die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs (ÖV). Diese Investitionen sind sehr gross und bei projektbezogenen Ausgaben hat dies auch Auswirkungen auf den Steuerfuss.
Bisher wurden 70 Mio. Franken pro Jahr zurückgelegt, damit ist die Finanzierung aller ÖV-Vorhaben sichergestellt. Dank FABI muss der Kanton dem Bund 120 Mio. Franken pro Jahr zahlen. Dafür finanziert der Bund Bahn-Infrastrukturprojekte.

Dank dieser Finanzierung könnte die Rücklage auf 55 Mio. Franken reduziert werden. Die Sektion Zürich von Pro Bahn Schweiz (PBS ZH), die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs, stellt sich entschieden gegen den Kantonsrätlichen Sparkurs. Es kann nicht sein, das um des Sparens Willen bei den dringend benötigten Mittel Konzessionen gemacht werden und die Politik die Verantwortung auf die zukünftigen Generationen abwälzt.
Die Rückstellung auf 20. Mio Franken pro Jahr kann nicht gutgeheissen werden, da die Rücklagen nicht sichergestellt sind und der Kantonsrat den Betrag ab dem Jahr 2020 jederzeit anpassen kann.

Diese Vorgehensweise kann seitens der Sektion Zürich von Pro Bahn Schweiz nicht unterstützt werden

(Text: M. Strasser, Präsident; Urs Schaffer, Mediensprecher, 02.06.2018)


Im Viertelstundentakt unterwegs

Mit dem Fahrplanwechsel vom kommenden 9. Dezember 2018 stehen im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) verschiedene Änderungen an.
Die Erfolgsgeschichte des öffentlichen Verkehrs geht weiter, so haben sich beispielsweise die Passagierzahlen auf der Zürcher S-Bahn seit 1990 mehr als verdreifacht.
Zwischen Zürich und Winterthur kann in Zukunft ein durchgehender Viertelstundentakt angeboten werden. Der schnelle Viertelstundentakt am rechten Zürich Seeufer wird im Sommer 2019 Realität. Dieses Projekt wurde seinerzeit durch einen egoistischen Rekurs verzögert.
Ähnlich sieht es auch auf der S26 im Tösstal aus. Infolge eines Rekurses ist derzeit der Ausbau zwischen Bauma und Rüti auf einen durchgehenden Halbstundentakt blockiert. Die dafür benötigte Doppelspurinsel kann derzeit in Tann / Dürnten nicht gebaut werden.
Ebenfalls ist das Bundesamt für Verkehr nicht gleicher Meinung wie die Zürcher Verkehrsplaner und will die S3 nicht halbstündlich nach Bülach fahren lassen. Das sog. Hybridgleis (für mehrere Zugsgattungen) nutzbar, soll für Güterzüge zur Verfügung gestellt werden und nicht der S-Bahn.
Für die Sektion Zürich von Pro Bahn Schweiz (PBS), der Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs, ist dieser Beschluss nicht nachvollziehbar sowie auch für den ZVV nicht. Er hat in dieser Angelegenheit Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.

(Text: M. Strasser, Präsident; Urs Schaffer, Mediensprecher, 02.06.2018)


Die Weihnachtsbescherung 2019 der Stadt Zürich ist vorgestellt worden

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24. April 2018 Zentralwerkstatt VBZ Zürich – Altsteten: Zahlreiche Medienschaffende sind der Einladung gefolgt, ebenso Thierry Rigling und Urs Schaffer. Wir erinnern uns an die lange Leidenszeit, bis endlich im März 2017 mit Bombardier Transportation der Vertrag zum Abschluss kam. Ende 2019 soll die Ablieferung der 70 neuen Trams beginnen. Eine Option für 70 weitere Fahrzeuge besteht.
Das vorgestellte 1:1 Holzmodell (Maquette) zeigt bereits einige markante Elemente auf. Die 7-teiligen, knapp 43 Meter langen Fahrzeuge der Baureihe Flexity, werden 20% mehr Beförderungskapazität bieten, den neuesten Sicherheitserkenntnissen sowie der behindertengerechten Ausstattung entsprechen. Ein Team aus VBZ und Bombardier haben sich mit der Zürcher Firma Milani Design zusammengetan und das nun vorgestellte Modell entwickelt.
Vorgesehen sind 91 Sitzplätze und 187 Stehplätze. Drei grosszügige Mehrzweckbereiche stehen ebenfalls zur Verfügung. Nach dem Start und der Inbetriebnahme werden die ersten der bereits über 40- jährigen Trams der Serie 2000 ausser Dienst gestellt. Um diese aber bis dahin im betriebs-
tauglichen Zustand zu halten, sind Instandstellungs- und Unterhaltsarbeiten notwendig. Dies war ursprünglich nicht geplant, ist nun aber infolge der langen (viel zu langen) Vorlaufszeit zuzuschreiben.

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  Bilder: Th.Rigling / S.Hartmeier

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  vlnr  U. Schaffer, Th. Ringling

Freuen wir uns darauf, im Frühsommer 2019 die ersten im Linienverkehr anzutreffen.
Text: U.Schaffer (Quelle VBZ und Bombardier), 24.04.2018


Die gelbe Klasse

Ende Januar plante der Vorstand der Sektion Zürich einen Ausflug zu PostAuto mit der Besichtigung der Leitstelle der PostAuto-Region Zürich.

Bei der PostAuto–Region Zürich angekommen, begrüsste uns Roger Hunziker Leiter Leistelle Zürich herzlich und führte uns zuerst durch das Büro Labyrinth des Unternehmens. Nun folgte eine Vorstellung mit Ausführungen zur Technik der neuen Haltestellentafeln, die gegenwärtig im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt werden.

Fakten 2016:
Die PostAuto Schweiz AG brachte mit ihren 2242 Fahrzeugen auf 882 Linien 152 Millionen Fahrgäste ins Ziel.
Die Region Zürich mit 148 Fahrzeugen auf 88 Linien und 21.4 Millionen Fahrgäste ist nur ein Teil davon. Jedoch bewegen sich 15% der Fahrgäste in der Region.

Als grösstes Busunternehmen der Schweiz will PostAuto die Mobilität der Zukunft mitgestalten. Deshalb haben sie ihre Dienstleistungen entlang der Mobilitätskette weiter ausgebaut. Sie sind laufend daran, das technische Know-how zu professionalisieren und zu bündeln. Dazu führen sie eine Reihe von Pilotversuchen und Projekten durch: elektronisches Ticketing, massgeschneiderte Mitfahrangebote wie PubliRide und grosse Bikesharingnetze wie PubliBike. Mit den Projekten SmartShuttle und Integrierte Systemarchitektur sind übernimmt PostAuto auch eine Pionierrolle, teilweise über die Landesgrenzen hinaus. Damit vereinfacht PostAuto die Mobilität und leistet einen Beitrag zur Lebensqualität.
PostAuto entwickelt sich vom reinen Busunternehmen zu einem namhaften Anbieter ganzheitlicher Mobilitätsdienstleistungen.

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Nach der Vorstellung des Unternehmens durften wir einen Einblick in die Leitstelle der Region Zürich erhalten. Der ganze Betrieb der Region Zürich wurde von zwei Mitarbeitern mit je fünf Bildschirmen geführt. Eine Anspruchsvolle Tätigkeit die viel Fingerspitzengefühl und Koordination beansprucht. Herr Hunziker erklärte uns die wichtigsten Punkte. Ein akustisches Signal ertönt, ein Chauffeur möchte mit der Leitstelle Kontakt aufnehmen. Unfall mit einem PKW und einem PostAuto. Ein genaues Schema wird nun abgearbeitet jedoch keine Spur von Hektik. Um die Arbeiten nicht zu stören verliessen wir die Leitstelle und genehmigten uns einen gesponserten Apéro.

Ein interessanter Einblick in eine Welt, die der ÖV Nutzer nur von der einen Seite war nehmen kann. Doch wenn man sieht welche Arbeiten dahinter-
steckten, wird das Verständnis auch grösser wenn etwas nicht so klappt wie es eigentlich sollte.

(Bild: PostAuto; Text: M. Strasser, 06.04.2018)


Zürichsee
Aufatmen - Schiffsfünfliber wird abgeschafft

Ab dem 30.03.2018 wird der einzige Schiffszuschlag auf Schweizer Seen abgeschafft. Für Fahrten auf dem Zürichsee und der Limmat gelten wiederum normale Tickets. Der Zuschlag musste bis anhin auf allen Kursschiffen der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft gelöst werden.  
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(Text: HR, 29.03.2018)


Jahresbericht 2017
Überblick / Sitzungen / Anlässe / Ausblick 2018 / Ziele

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ARCHIV > Berichte bis 31.12.2017