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Aktuell

Pro Bahn Sektion Zentralschweiz        (23.01.2017)


Ausbau Bahninfrastruktur

Der letzte grosse konzeptionelle Wurf für das schweizerische Eisenbahnnetz liegt weit zurück – und Bahn 2000 wurde bis heute nur in Teilen realisiert. Die Frage stellt sich, wie mehr aus den beschränkten Mittel herausgeholt werden könnte. Ein konzeptioneller Wettbewerb könnte Antworten darauf liefern. An der ETH gibt es entsprechende Aktivitäten. Diese haben aber auf die offizielle Verkehrspolitik noch kaum einen Einfluss gehabt. Das sollte sich ändern.

Gerne laden wir Sie zur öffentlichen Veranstaltung ein:

Neue Konzepte statt mehr vom Gleichen und das zu spät oder gar nicht!

Mittwoch 15. März 2017 /  19.00 Uhr
Swisshotel Zug, Chollerstrasse 1a, 6300 Zug / 5 Min. von der Stadtbahnhaltestelle Zug-Chollermüli /  S1

Referenten:
Paul Schneeberger, Redaktor NZZ und profilierter Verkehrs- und
                         Raumplanungsjournalist

Dominic Stucki, Verkehrsplaner, Absolvent MSc ETH Raumentwicklung &
                         Infrastruktursysteme


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer. Wir würden uns über Ihr Kommen und eine angeregte Diskussion im Anschluss freuen. Es wäre schön, wenn Sie Freunde oder Bekannte auf diesen Anlass aufmerksam machen. Besten Dank.
(Text: K. Blättler, 22.01,2017)

Kanton Zug: SBB-App führt ins Nichts….
                               …nicht aber mitten in der Nacht

Wer in die Chamau will - im westlichen Kanton Zug gelegen, rund 2 Kilometer von Sins AG entfernt - und auf der SBB-App den nächstgelegenen öV-Haltepunkt sucht, wird nach Hünenberg-Zollhaus oder Hünenberg-Matten verwiesen.
Doch die Fahrplansuche ist erfolglos. "Keine Verbindung gefunden" die lakonische Antwort. Ein Blick ins vertraute Kursbuch: Hünenberg-Zollhaus ist nirgends zu finden, auch nicht auf der Webseite Liniennetz/Fahrplan der Zugerland-Verkehrsbetriebe. So lässt sich der Autor eben in Sins am Bahnhof per Auto abholen und siehe da: Bushaltebuchten und Wartehalle beim Zollhaus und in Matten aber keine Haltestellen-Tafeln mehr. Offensichtlich ist die Buslinie Cham - Sins seit mindestens einem Jahr nicht mehr in Betrieb. Da wartet die eben upgegradete SBB-App auf ein noch aktuelleres up-grade.

Diese Mitteilung haben wir den SBB und den ZVB zur Verifikation vorgelegt und folgende Antwort erhalten. Zuständig für den Inhalt der Fahrplan App ist die jeweilige Transport-Unternehmung, hier die ZVB. Tagsüber führt dort effektiv keine Buslinie mehr vorbei. Die Haltestelle wird nur vom Nachtexpress, N6, Zug – Cham – Sins – Muri AG – Mühlau um 02.18 bedient, nächstmals am Heiligabend, 24.12.16 in der Morgenfrühe. Eine Probe aufs Exempel mit entsprechendem Zeitfenster hat funktioniert. Man müsste ortskundig sein, um solche Finessen zu kennen. Doch eigentlich ist die Fahrplan App gerade für wenig bewanderte öV-Kunden gedacht.
(Text: K. Wocker, 10.12./21.12.2016)


Stellungnahme zum Agglomerationsprogramm Luzern,
3. Generation


Pro Bahn Zentralschweiz hat sich wie in früheren Vernehmlassungen bereits auch schon in dieser Vernehmlassung gegen die S-Bahn „Funktion Feinverteilung“ (S-Bahn-Haltestellen: Langensand/Steghof, Gütsch/Kreuzstutz und Paulusplatz) geäussert. Die S-Bahn darf im Zentrum nicht einen Stadtbahn-Charakter übernehmen, ansonsten sich die Reisezeiten mit der S-Bahn aus den Agglomerationen ins Zentrum unattraktiv verlängern. Auch haben wir auf viele weitere kleinere Verbesserungen hingewiesen, die allesamt eine Kostenreduktion zur Folge haben, ohne dass es für die Kunden spürbare Auswirkungen hat.
Stellungnahme
(Text: K. Blättler, 19.05.2016)

Stellungnahme zur Überprüfung der öV-Strategie 2017 bis 2020 des Kantons Nidwalden

Pro Bahn Zentralschweiz hat sich in der Vernehmlassung gegen die Streichung von Buslinien ausgesprochen. Stattdessen sollen Linien, welche den kantonalen Schwellenwert nur knapp oder nicht erreichen, effizienter betrieben werden. So sollen Buslinien miteinander verknüpft (Durchmesserlinien) und die Anschlüsse in Stans zwischen Bus und Bahn verbessert werden. Von jeder Ortschaft im Kanton Nidwalden soll man weiterhin mit einer direkten Buslinie Stans erreichen. Während den Pendlerzeiten und am Wochenende (mit viel Passagieren und überlasteten Zügen) soll das Angebot erweitert werden, verlangt Pro Bahn Zentralschweiz.
Stellungnahme
(Text: R. Degiacomi 24.04.2016)

Abschaffung Agglo-Busfahrplan – kundenunfreundlich und unverständlich

Aus den Medien mussten wir erfahren, dass der bisherige Agglo-Busfahrplan aus Kostengründen und mangels Nachfrage abgeschafft wurde. Mit dem Abbau dieser öV-Dienstleistung sind wir nicht einverstanden. Damit stehen wir nicht alleine da, wie uns Kundenreaktionen bestätigen.
Deshalb haben wir eine Intervention beim Verkehrsverbund eingereicht, auf diesen Entscheid zurück zu kommen und den Agglo-Busfahrplan wieder herauszugeben.

Stellungnahme zur Teilrevision des Gesetzes über die Förderung des öffentlichen Verkehrs und Steuergesetzes des Kantons Schwyz
Termingerecht haben wir unsere Stellungnahme eingereicht. Der Kanton sieht eine Einführung des Maximalbetrages beim Pendlerabzug von Fr. 6'000.00 pro Jahr vor. Wir unterstützen grundsätzlich die Einführung eines Maximalbetrages, sind jedoch für eine Begrenzung von Fr. 3'000.00 pro Jahr oder alternativ dynamisch (GA-Preis 2. Klasse).
(Text: K. Blättler, 22.01.2016)

SVP-Verkehrsinitiative abgeschossen
Unser Engagement im Komitee “Verkehrsinfarkt Nein” hat sich gelohnt. 68 % der Stadtluzernerinnen und Stadtluzerner haben am 15. November 2015 die SVP-Verkehrsinitiative abgeschossen. Der öV erhält dadurch Aufwind und wird weiter ausgebaut. Der Autoverkehr darf in der Stadt Luzern nicht weiter zunehmen.
(K. Blättler, 19.11.2015)

Nun ist es soweit: Das neue Bahnreisezentrum im Bahnhof Luzern ist eröffnet
Es heisst nicht: „heraufspaziert, sondern heraufgefahren“
Als wir im Sommer 2013 erfahren haben, dass die SBB planen, das Bahnreisezentrum ins erste Obergeschoss zu verlegen und das Bahnhofrestaurant zu schliessen, haben wir uns dagegen gewehrt. Da die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt unwiderruflich war, haben wir uns darauf konzentriert, wichtige Kundenanliegen in intensiven Gesprächen mit den SBB einzubringen. Diese waren u.a.:

-    guter Zugang ins Obergeschoss und saubere Kundenlenkung
-    bedientes Bahnhofrestaurant mit normalen Tischen und Stühlen, die zum
      Verweilen einladen
-    Restaurant mit Blick auf die Gleise

Abgesehen vom bedienten Restaurant hat die SBB unsere Anliegen weitgehend berücksichtigt. Man hat sogar die Lifte nicht nur beschleunigt, sondern total ersetzt. Sie sind jetzt tatsächlich viel schneller. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass auch ein Treppenzugang geschaffen wird. Nur Rolltreppe und Lift sind keine Lösung. Mit dem Tibits fiel der Entscheid zwar auf ein Selbstbedienungsrestaurant für Vegetarier und Veganer, aber der Blick auf die Gleise und ein angenehmes Ambiete wurden wenigstens umgesetzt.

Das Bahnreisezentrum ist modern, freundlich und hell. Alles in allem sehr einladend. Trotzdem sind wir mit dem Standort nicht einverstanden. Bahnkunden, die z.B. für einen Flug mit Gepäck einchecken wollen, werden künftig vom Parkhaus im UG zwei Stockwerke überwinden müssen. Die SBB bringen dann das Gepäck wieder ein Stockwerk nach unten. Wie kundenfreundlich und sinnvoll das ist, ist selbstredend.

Neu ist das Verkaufsangebot so geregelt, dass an jedem Verkaufsschalter alles gekauft werden kann. Wir werden die bereichsübergreifende Dienstleistung in den kommenden Wochen genau prüfen und dabei vor allem ein Augenmerk auf die Wartezeiten legen. Aktuell liegt der Verdacht nahe, dass die Wartezeiten vor allem für einfache Billettkäufe länger werden wird, zumal sogar die Idee ist, am Bahnschalter eine SBB-App auf dem Handy zu erklären. Ob der Billettschalter dazu der richtige Ort ist, stellen wir in Frage.

Stellung zur Richtplanüberarbeitung 2015 des Kantons Schwyz genommen
Unser Vorstandsmitglied Frank Zimmermann hat sich intensiv damit auseinandergesetzt und festgestellt, dass die darin enthaltenen Planungen absolut zukunftsgerecht und visionär sind. Dementsprechend haben wir auf eine umfassende Stellungnahme verzichtet und lediglich ein Schreiben an den Regierungsrat verfasst.
Schreiben vom 26. Oktober 2015

Erfolg bei unseren Fahrplanbegehren
Ganz nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ haben wir unsere Fahrplanbegehren wie jedes Jahr eingegeben und waren in einzelnen Teilen sogar sehr erfolgreich.
Details
(Text: K. Blättler, 29.10.2015)


Stellungnahme von Pro Bahn Sektion Zentralschweiz zum Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern
Das Gesamtverkehrskonzept (GVK) zeigt auf, wie die Verkehrssituation und die Erreichbarkeit des Agglomerationszentrums für die Zeitspanne bis zur Verwirklichung der langfristigen Grossprojekte verbessert und für die nahe Zukunft gewährleistet werden kann. Die Ziele des GVK sind eine Kapazitätssteigerung des Gesamtsystems Mobilität um ca. 30 % bis 2030. Die im GVK aufgeführten Massnahmen sollen bis 2020 umgesetzt, im bestehenden Strassenraum realisiert und mit den nur begrenz verfügbaren Mitteln finanzierbar sein.
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Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern
Stellungnahme Pro Bahn Sektion Zentralschweiz vom 15.09.2015
(Text: K. Blättler, 16.09.2015)


Bericht über Exkursion vom 9. September 2015 zum geplanten Südportal des Zimmerberg Basistunnels II in Baar

Insgesamt rund 30 Personen, Mitglieder des Komitees Zimmerberg light und Gäste, nahmen an der Exkursion ins Gebiet Litti im nördlichen Teil von Baar teil. Dort führte Martin Stuber, der Co-Präsident des Komitees Zimmberg light, die Gruppe vor das Südportal des SBB-Albistunnels.
Der bisherige Albistunnel würde bei der vom Komitee favorisierten Variante erhalten bleiben. In unmittelbarer Nähe würde eine zweite Röhre gebaut. Der bestehende Zufahrtsdamm müsste nur etwas erweitert werden. Der Zimmerberg Basistunnel II (ZBT II) müsste hingegen weiter östlich unterhalb der Autobahn in Richtung Sihlbrugg geführt werden. Aufgrund der neuen Sicherheitsstandards müssten wohl zwei unabhängige Tunnelröhren erstellt werden. Zusätzlich müsste beim geplanten Südportal des ZBT II auch noch ein kleines Tal im Gebiet Büni aufgefüllt oder mit einer Brücke überquert werden.

Die Teilnehmer konnten sich vor Ort überzeugen, dass der bisher in den Diskussionen ausgeklammerte Aspekt der Baarer Portalsituation des Zimmerberg Basistunnels II einen klaren Vorteil für die Zimmerberg light Variante hat. Der ZBT II wird dadurch viel komplexer und kostspieliger.

Bericht „Neue Zuger Zeitung“ vom 11. September 2015 .
(Text: K. Blättler, 13.09.2015)

Antwort von Bundesrätin Leuthard zu unserer Resolution zur Erhaltung der Gotthard-Bergstrecke
Frau Bundesrätin Doris Leuthard antwortete schnell auf unsere Resolution, die wir anlässlich unserer diesjährigen Mitgliederversammlung gemeinsam diskutiert und verabschiedet haben.

Die wichtigsten Aussagen aus ihrer Antwort:
„Die Gotthard-Bergstrecke wird auch nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im kommenden Jahr eine wichtige Funktion behalten, so insbesondere für die Erschliessung der Gotthard-Region und für den touristischen Verkehr. Bei Bedarf kann sie auch als Ausweichstrecke für den Gotthard-Basistunnel dienen.“

Wenig überraschend ist dieser Teil der Antwort ausgefallen: Künftig werden stündliche Interregiozüge aus Zürich bzw. Basel – Luzern bis Erstfeld verkehren. Dort gäbe es ein perrongleicher Anschluss an die kürzeren, modernen „Flirts“, die sowohl für den Erschliessungsverkehr als auch für den touristischen Verkehr mit Gepäck und Fahrrädern gut geeignet seien, welche bis ins Tessin fahren würden. Das ergäbe gemäss jetziger Planung täglich 14 Verbindungen in beide Richtungen, also ein Stundentakt. Es werde geprüft, die Interregiozüge zu verkehrsstarken Zeiten an Wochenenden bis und ab Göschenen zu führen, um weiterreisenden Personen Richtung Andermatt/Goms ein zweimaliges Umsteigen in Erstfeld und Göschenen zu ersparen. Über die langfristige Zukunft werde letztendlich die Nachfrage durch die Kundinnen und Kunden entscheiden.

Hinweis Pro Bahn: Der Schlusssatz lässt aufhorchen. Die Steuerung der Nachfrage steht und fällt mit einem attraktiven Fahrplanangebot, einer umsteigefreien Reise und mit attraktivem Rollmaterial. Es gilt deshalb zu vermeiden, dass das Angebot derart unattraktiv gestaltet wird, damit die Nachfrage sinkt und die Bergstrecke mittel-/langfristig mangels Nachfrage aufgehoben wird.

Pro Bahn Mitglied und Ständerat Konrad Graber (CVP) macht sich mit anderen „bürgerlichen Politikern“ ebenfalls für die Gotthard-Bergstrecke stark.
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Erstmals wieder Delegierte Sektion Zentralschweiz
Die diesjährige Mitgliederversammlung hat uns die Kompetenz erteilt, Delegierte zu ernennen. An unserer Vorstandssitzung vom 19. Mai 2015 haben wir Karin Blättler, Präsidentin, und Frank Zimmermann, Beisitzer, des Vorstandes unserer Sektion gewählt. Moritz Christen wurde als erster Ersatz gewählt, falls eine der beiden Delegierten verhindert ist. Wir danken für das Vertrauen der Mitgliederversammlung.

Vernehmlassung AggloMobil tre
Sparpolitik
Wir prangern die Sparpolitik der Stadt-/Gemeinde- und Kantonsparlamente an. Aufgrund der nachweisbaren Veränderung des Mobilitätsverhaltens und der prognostizierten Nachfrageentwicklung steht die Sparpolitik im krassen Widerspruch. Auch wurden in der Vergangenheit Investitionen/Massnahmen getroffen, um den öV attraktiver zu machen und um Autofahrer zum Umsteigen auf den öV zu bewegen.

Pünktlichkeit der Busse
Wenn die Busse nicht pünktlich/zuverlässig sind, dann kehren die Kunden dem öV den Rücken und wandern wieder zum MiV ab. Die im Konzept AggloMobil tre gepriesene konsequente öV-Priorisierung muss auch zwingend konsequent umgesetzt werden. Halbherzige Lösungen führen zwar zu einer Verbesserung, könnten aber bei 100 %-iger Umsetzung weiter optimiert werden.

Busrückstaus in der Hirschmattstrasse
100 % der Depotfahrten der VBL führen über die Hirschmattstrasse. In den Hauptverkehrszeiten führt das zu Staus in der Hirschmattstrasse. Die Busse verstopfen die Hirschmattstrasse, die Einmündung in die Pilatusstrasse und die Busspur zum Bahnhof. Abhilfe für die Splittung der Zufahrten aller Einsatzkurse und Rückfahrten über die Zentral- bzw. Hirschmattstrasse schaffen.
Unsere Stellungnahme

Wegen den Busverspätungen haben wir es medial auf die Titelseite der Neuen Luzerner Zeitung geschafft.
NLZ Artikel

Fahrplaneingabe
Wie jedes Jahr nehmen wir an der Fahrplanvernehmlassung teil.
Unsere Fahrplaneingabe

(Texte: K. Blättler, 26.08.2015)

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