Bitte warten...

Aktuell

Pro Bahn Sektion Nordwestschweiz Aktuell     (22.05.2013)

Erfolgreicher erster trinationaler Bahnkongress bk13 in Basel

Rund 350 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft und Fachkreisen haben den ersten trinationalen Bahnkongress vom 15. und 16. Mai 2013 in Basel besucht. Am Kongress, der den Stand und Entwicklungen des Schienenverkehrs in der trinationalen Region Basel thematisierte, sprachen fünfundzwanzig Referenten aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich.
Es ist geplant den Kongress in zwei oder drei Jahren erneut durch zu führen.
(Text: bk13 / Willi Rehmann 22.05.2013)

Mitwirkungsverfahren Bahnanschluss EAP (EuroAirport Basel-Mulhouse) 6. Mai - 20. Juni 2013


Die Projektträger EuroAirport, RFF (Reseau Ferré de France) und die Région Alsace führen das Verfahren aufgrund der französischen Gesetzgebung durch. Das Mitwirkungsverfahren („concertation“) wird durch CNDP (Commission Nationale du Débat Public) betreut. Beauftragter des Verfahrens ist François Leblond. Alle Details des Bahnanschlusses und des Mitwirkungsverfahrens finden sich unter www.eapbyrail.org.
Dort kann durch alle interessierten Personen ein online Fragebogen ( http://www.eapbyrail.org/de/das-mitwirkungsverfahren/der-online-fragebogen ) ausgefüllt und abgeschickt werden. Es werden Informationsanlässe durchgeführt:
Basel, Montag, 6. Mai 2013, 19:00 h, im Congress Center Basel) sowie Saint-Louis, Lörrach und Mulhouse.
Aus Sicht von Pro Bahn ist der Bahnanschluss EAP höchst erwünscht. Man hofft das Ziel bis 2018-2020 zu erreichen, die Finanzierung ist bis jetzt aber nicht gesichert.
(Text: W. Rehmann, 29.04.2013)

Infopunkt "Eppenbergtunnel" in Schönenwerd ist eröffnet

Im Rahmen des Ausbaus auf vier Spuren zwischen Olten-Ost und Aarau-West (Wöschnau) wird als grösstes Einzelobjekt der Eppenbergtunnel mit einer Länge von rund drei Kilometern erstellt. Die Komplexität des Vorhabens ist weniger aufgrund des Tunnelbaus gegeben, sondern wegen der zusätzlichen Spuren sowie von zwei neuen Unterwerfungen. Die Plangenehmigung für den Ausbau wird auf Frühjahr 2014 erwartet. Gesamtfertigstellung wird per 2020 erwartet.
Vorab ist bereits jetzt das Teilprojekt 5 "Blockverdichtung für kurze Zugfolgezeiten" in Ausführung. Wegen der baustellenbedingten Temporeduktion müssen die Züge in kürzeren Abständen verkehren können, um die Streckenkapazität von etwa 550 Züge pro Tag zu erhalten. Also werden die Blockabschnitte der Signale von 1'400 auf 700 Meter verkürzt und um neunzig Signale neu versetzt.
Mehr...http://www.sbb.ch:80/sbb-konzern/ueber-die-sbb/projekte/ausbau-schienennetz/eppenberg/infopoint.html
(Text: E. Tresch / W. Rehmann, 26.04.2013)


Meilenstein bei Herzstück Regio-S-Bahn erreicht − technische Vorstudien abgeschlossen

Beim Projekt Herzstück Regio-S-Bahn ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Der Schlussbericht fasst die 2008 bis 2012 durchgeführten technischen Vorabklärungen zusammen. Somit sind alle Vorarbeiten geleistet und die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft bereit für den nächsten Planungsschritt, das Vorprojekt. Das weitere Vorgehen erfolgt in Abstimmung mit der Rückmeldung des Bundes, bei dem das Herzstück als zentrales Projekt im Agglomerationsprogramm Basel eingereicht wurde.
Der 50-seitige Schlussbericht dokumentiert die technischen Vorstudien zu Linienführung, Bautechnik, Städtebau und Wirtschaftlichkeit des Herzstücks Regio-S-Bahn und zeigt zudem Umfang und Kosten für den nächsten Planungsschritt – das Vorprojekt – auf.
Der technische Schlussbericht kann unter www.herzstueck-basel.ch heruntergeladen werden.
Text: W. Rehmann (19.03.2013)


Vernehmlassung OeV-Programm des Kantons Basel-Stadt
2014 - 2017

Die Vernehmlassung läuft vom 01.03.2013 bis zum 03.05.2013. Das OeV-Programm ist zu finden unter  www.mobilitaet.bs.ch
Dort findet sich auch ein Formular respektive Fragenkatalog zum OeV-Programm. Grundsätzlich kann jedermann/jedefrau antworten. Pro Bahn NWCH wird dies auch tun. In die genannten Zeitperiode soll die Inbetriebnahme Verlängerung Tram 8 und Verbindung über Margarethenstich fallen. Offen bleibt, ob es im gleichen Zeitraum gelingt die S-Bahn in Richtung Mülhausen/Mulhouse erneut durch zu binden. Bis 2017 könnten auch Entscheide zum Bau Tram 3 bis Gare de St. Louis, Erlenmatttram und zur Anbindung EAP an Region S-Bahn Basel fallen.
Noch in diesem Jahr soll die Linie 608 (Distribus) von Hegenheim nach Allschwil und Bachgraben verlängert werden. Generell sind einige Aenderungen im Busnetz geplant.
Der Text der Unterlagen umfasst rund 70 Seiten, Antwortbogen hat 4 Seiten.
Text: W. Rehmann (18.03.2013)


Elektrifikation der Hochrheinstrecke Basel Bad. Bahnhof - Schaffhausen: Die Zeit ist reif!

Fünfzig Jahre (ein halbes Jahrhundert!) nach dem die Schweiz die Elektrifikation ihrer Bahnen vollständig abgeschlossen hat; zwanzig Jahre nach dem letzten, gescheiterten Anlauf zur Elektrifikation der Hochrheinstrecke ist die Zeit nun überreif! Jetzt ist der Fahrdraht von Basel bis nach Schaffhausen über die ganze Länge zu spannen, damit die Linie künftig elektrisch betrieben werden kann.
Im Abschnitt Schaffhausen - Erzingen sind die Arbeiten für die S-Bahn Schaffhausen bereits im Gang, ein elektrischer Rumpfbetrieb nur in diesem Abschnitt wäre sehr unwirtschaftlich, gar töricht. Ein isolierter Dieselbetrieb bis Basel ist betriebs-
wirtschaftlich unsinnig, so betreibt man keine moderne Bahn!
(Text: W. Rehmann 25.02.2013)

FLIRT-France zugelassen

Nach jahrelangen Prüfungen hat die Zulassungsstelle in Frankreich (Établissement public de sécurité ferroviaire, EPSF) am 7. Dezember 2012 die Zulassung für die Triebzüge der Bauart FLIRT-FRANCE erteilt. Damit können die Züge auf allen konventionellen französischen Strecken mit 25kV-Wechselstromversorung in Einfach- und Doppeltraktion verkehren. Gleichzeitig können sie auf dem schweizerischen Netz und im grenzüberschreitenden Verkehr fahren.
Die SBB plant als ersten Schritt den Einsatz für die S-Bahn Basel mit grenzüber-
schreitenden Kursen bis Mulhouse.
(Text: W. Rehmann 08.02.2013 / Quelle BAV)

Elektrifizierung der Münstertalbahn

Die normalspurige Münstertalbahn zweigt in Bad Krozingen von der Oberrheinstrecke Freiburg im Breisgau - Basel ab. Bereits nach Pfingsten 2012 wurde die Bahn ins Untermünstertal für die Elektrifizierung gesperrt, ein Busersatzbetrieb eingerichtet. Im Laufe des Sommers wurden umfangreiche Instandstellungsarbeiten an Infrastrukturen durchgeführt, die Vorbereitungen zur Elektrifizierung begannen im Herbst.
Nachdem die Arbeiten für die Gründung und Aufstellen der Masten für die Oberleitungsanlagen beendet waren, wurden im Januar im Abschnitt Bahnhof Bad Krozingen bis Staufen die Fahrleitungen eingezogen. Ab  Bahnhof Staufen bis zum Linienende Bahnhof Münstertal soll dasselbe im Februar ausgeführt werden. Die Aufnahme des elektrischen Betriebs ist für Frühjahr 2013 geplant. Bestellt wurden dreiteilige Talent 2-Triebwagen. Nicht nur der Fahrkomfort wird durch den Einsatz dieser modernen Schienenfahrzeuge wesentlich verbessert, auch das Angebot wird ausgebaut und für den Fahrgast attraktiver gestaltet. Während der Hauptverkehrs-
zeiten sollen die Züge im Halbstundentakt verkehren und auch in den Abendstunden wird der Zugverkehr ausgeweitet.
Hier bleibt an den ehemaligen Linienast von Staufen nach Sulzburg zu erinnern. Er wurde 1969 eingestellt und durch eine Buslinie ersetzt; der verbliebene Güterverkehr zwischen Grunern und Sulzburg endete 1973. Die Linie wurde alsdann abgebaut, da und dort sind aber noch Geleisefragmente zu erkennen.
(Text: W. Rehmann 28.01.2013)

"Basler Erklärung" Elektrifizierung der Hochrheinstrecke Basel - Schaffhausen

Am 18. Januar 2013 wurde die Erklärung von Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und VertreterInnen des Regierungspräsidiums Freiburg im Breisgau, der Landkreise Lörrach und Waldshut, der Kantone Basel-Stadt und Schaffhausen unterzeichnet. Die Erklärung will Druck und politisches Gewicht erzeugen damit die finanziellen Mittel in Bern (Agglomerationsprogramm CH) und Berlin (GVFG Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) gesprochen werden. Die Gesamtkosten betragen rund 160 Millionen Euro. Sie sollen hälftig durch die beiden Länder getragen werden. Rund achtzig Prozent entfallen dabei auf die Staaten CH/DE, der Rest auf Bundesland, Landkreise, Kantone usw.. Das GVFG-Gesetz verlangt den Bau bis 2019, ansonsten müssten in der BRD anderswo Mittel gesucht werden, das Ziel würde in endlose Ferne rücken.
Die Strecke misst rund 100 Kilometer, der Abschnitt Schaffhausen - Erzingen ist bereits jetzt im Bau. Dies war nur Dank des enormen Einsatzes des Kantons Schaffhausen für die S-Bahn Schaffhausen möglich. Folie zumText
(Text: W. Rehmann 19.01.2013)

Trinationale Fahrplanauskunft im Raum Basel

NordwestCH-triregioFolie.jpg
       www.triregio.info

Ueber diese Seite können nun trinationale Fahrplanauskünfte im Dreiland (FR, DE und CH) abgefragt werden. Zum Beispiel kann  eine Verbindung von Todtnau (DE) nach Himmelried (CH), oder von Hegenheim (FR) nach Lörrach-Stetten (DE), oder von St. Blasien (DE, LK Waldshut) nach St. Chrischona (CH) eingegeben werden.
TEB Trinationaler Eurodistrict Basel, RVL Regio Verkehrsverbund Lörrach GmbH und TNW Tarifverbund Nordwestschweiz 

Neue, direkte Tramverbindung aus dem Birsigtal via Margarethenstich zum Bahnhof Basel SBB

Das Vorprojekt für die neue Tramverbindung im Margarethenstich ist fertig. Nun werden die Kreditvorlagen für die Regierungen und Parlamente beider Kantone BS und BL erstellt. Mit dem Bau soll im Jahre 2015 begonnen werden, Inbetriebnahme ist für 2017 geplant. Die Kosten belaufen sich auf gegen zwanzig Millionen Franken und sollen je hälftig getragen werden.
Pendlerinnen und Pendler aus dem Leimental sollen dank der neuen Tramverbindung über den Margarethenstich, nahe der historische Kirche St. Margarethen, wesentlich schneller zum Bahnhof SBB gelangen.
Die Trams werden stadtwärts auf der etwa dreihundert Meter langen Strecke in Eigentrassee verkehren. Bergab in Richtung Birsigtal ist das Tramgeleise im Strassenraum, dank einer Lichtsignalsteuerung wird ein ungehinderter Trambetrieb möglich.
Der Umweg über die Heuwaage, Theaterplatz, Bankplatz und Aeschenplatz zum Bahnhof SBB entfällt, wird aber durch die Linie 10 weiterhin befahren. Die bisherige Einsatzlinie 17 der BLT, mit Ziel Innerstadt und Kleinbasel, soll via Margarethenstich künftig über Bahnhof Basel SBB, Bankenplatz, Wettsteinbrücke, Messeplatz bis zum Badischen Bahnhof verkehren. Der neuen Linienführung von Tram 17 wird ein weit grösseres Passagierpotential als der bisherigen zugeschrieben.
(Text W. Rehmann 10.12.2012)

Näher an die NEAT

NordwestCHKatzenbergtunnel-Seidt.jpg

15 Kilometer nördlich von Basel, zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen, wurde am
4. Dezember 2012 der drittlängste Bahntunnel Deutschlands eingeweiht. Die Inbetriebnahme der beiden 9.385 m langen Röhren des Katzenbergtunnels ist ein weiterer Schritt im Ausbau des Güterverkehrskorridors Rotterdam – Genau. Fernverkehrsreisenden von und nach Deutschland wird ab dem Fahrplanwechsel vom 9.12.2012 die kurvenreiche Fahrt um den Isteiner - Klotz erspart bleiben. Mit 250 Kilometer pro Stunde wird die Tunneldurchfahrt zweieinhalb Minuten dauern. Regionalzüge und vereinzelte Güterzüge werden wie bis anhin den mit über 250 Zügen pro Tag belastet Streckenabschnitt noch befahren.
An der Festansprache wurde von Redner den Wunsch geäussert, dass es nicht nochmals 35 Jahre dauert, bis der 4-Spur-Ausbau Karlsruhe – Basel Realität wird. Nach Unterlagen soll der Endausbau im Jahre 2022 sein. Der Deutsche Bundesverkehrsminister, Herr P. Ramsauer räumte ein “Wir sind nicht so schnell wie die Schweiz“.   Mehr...
Pro Bahn Schweiz war vertreten durch H. Rothen und K. Meyer.
(Text: H.Rothen / Bild: H.Seidt Rheinweiler D / 06.12.2012) 

Inbetriebnahme der II. Rheinbrücke in Basel
Bereits ab Beginn Oktober 2012 wurde das oberwasserseitige Geleise der neuen Brücke in Richtung Basel Badischer Bahnhof befahren (Rechtsverkehr). Ab November 2012 wird auch das zweite Geleise der neuen Brücke benützt werden. Der vollständige Vierspurbetrieb der Brücke wird aber erst ab 2017 möglich sein. Bis dann wird die bisherige Stahlkastenbrücke von 1962 restauriert werden. Sie ersetzte vor fünfzig Jahren die erste, einspurige Bahnbrücke von 1873. Verschiedene weitere Um- und Ausbauarbeiten an Geleisen im Badischen Bahnhof und dem dortigen Zentralstellwerk bewirken die langen Bauzeiten.

NordwestCHneueRheinbrcke.jpg
Blick Richtung Badischer Bahnhof / Rechts, neue Rheinbrücke (ICE hinter
Schallschutzwand) Mitte, alte Eisenbahnbrücke / Links, Autobahnbrücke 














Ein weiterer, sehr grosser Schritt im Ausbau der Rheintalbahn wird die Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels, zehn Kilometer nördlich von Basel, per Fahrplanwechsel vom Dezember 2012 sein.
Bild und Text: W. Rehmann (23.10.2012)

1862 – 2012: 150 Jahre Wiesentalbahn Basel – Zell (Wiesental)
Bereits 50 Jahre nach der Eröffnung wurde die Strecke 1913 elektrifiziert, gemeinsam mit der Wehratalbahn Schopfheim – Wehr – Säckingen. Erst ab 1979 wurde im Pendelzugbetrieb gefahren. 2003 übernahm die SBB GmBH den Betrieb und ab 2006 wurde die Linie vom Badischen Bahnhof zum Bahnhof Basel SBB verlängert. Seit Verdichtung des Fahrplantaktes, dem Einsatz von FLIRT-Fahrzeugen, zusätzlichen Haltepunkten usw. verzeichnet die Wiesentalbahn einen enormen Passagierzuwachs. Auf der Wunschliste stehen kürze Zugsintervalle und vor allem die Elektrifikation der Hochrheinlinie Basel Badischer Bahnhof bis Schaffhausen. Mit einem späteren Wiederaufbau der Wehratalbahn könnte ein perfektes Ringzugsystem ab Säckingen via Wehr ins Wiesental eingerichtet werden.
Der Tübinger Nahverkehrsexperte Ulrich Grosse hat vor wenigen Jahren in einer Studie im Auftrag der Stadt Wehr die Zweckmässigkeit einer erneuerten Wehratalbahn nachgewiesen (siehe InfoForum 2005/04 Seite 12). Weitere Linienverlängerung sind denkbar auf der Strecke der Kandertalbahn und zum EuroAirport, alles unter der Dachmarke Regio S-Bahn Basel.

NordwestCHWiesetalbahn-1.jpg

 FLIRT im Endbahnhof
  Zell im Wiesental.
  Bis 1966 konnte hier
  auf die Schmalspur-
  bahn Zell – Todtnau
  ("Todtnauerli")
  umgestiegen werden.
  Diese kleine Bahn
  wäre heute eine
  touristische Attraktion.


  Text: W. Rehmann
  Foto: A.Guillaume





Tramverbindung nach Frankreich
Verlängerung der Linie 3 der Basler Verkehrsbetriebe BVB 

Nordwestschweiz-2012tram3.jpg

Die Tramlinie 3 soll um etwa drei Kilometer ab jetzigem Endhalt in Basel über die Grenze hinaus bis zum Bahnhof Saint-Louis verlängert werden. Der Baubeginn ist für 2015 geplant.
Eine Informationsschrift der Communauté de communes des trois frontières mit sechszehn Seiten wurde in die Haushalte aller zehn Gemeinden verteilt.
Linienführung 
Infolink Mobilität Basel-Stadt
Text: W. Rehmann 15.08.2012
Bild:Communauté de Communes des Trois Frontières MAGAZINE INTERCOMMUNAL D’INFORMATION Numéro spécial (Bild anklicken)


Die BLT überlässt den Belgrader Verkehrsbetrieben sechs DÜWAG-Trams und zehn vierachsige Anhänger.

Nordwestschweiz-2012BLTBelgrad.jpg  

Die 40-jährigen Trams und die 50-jährigen Anhängewagen wurden am Dienstag, 7. und Mittwoch, 8. August 2012 via Anschlussgeleise Tram - Bahn in Basel-Dreispitz auf die Bahn verladen. Finanziert wird der Transport nach Serbien vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).
Seit 2001 verkehren ehemalige DÜWAG-Trams und Anhängewagen der BVB und BLT in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Im Rahmen der Auslieferung der neuen Tango-Trams wurde die BLT von den Belgrader Strassen-
bahnen angefragt, ob sie die nicht mehr benötigten DÜWAG Fahrzeuge und Tram-Anhänger der BLT übernehmen könne.
Text und Bild: W. Rehmann 2012.08


Zugstaufe in Läufelfingen

Anlässlich der offiziellen Bundesfeier der Gemeinde Läufelfingen erfolgte am Dienstag, 31. Juli 2012 die Taufe eines GTW-Triebwagen auf den Namen "Läufelfingerli". Seit wenigen Wochen ist das Fahrzeuge aus der Thurbo-Flotte in Betrieb auf der Strecke Sissach - Läufelfingen - Olten.

 LaeufelfingerliTaufe.jpg
Foto: André Guillaume 




 

 






 

 

 

 
Endlich neue Fahrzeuge!
Linie S 9 Sissach - Läufelfingen - Olten der Regio S-Bahn Basel

Nordwestschweiz-2012GTWLaeufelfingen.jpg
Stadler-GTW auf dem Viadukt bei Rümlingen     Foto: Fred Zahler, Diepflingen




















Seit Sommer 2012 verkehrt auf der Strecke Sissach - Läufelfingen - Olten, Linie S 9 der Regio S-Bahn Basel, ein neuer Triebwagen vom Typ GTW Thurbo aus dem Hause Stadler. Damit wird endlich auch auf dieser Linie ein zeitgemässer Komfort inklusive Zugang für Kinderwagen und Rollstühle geboten. Bereits vor etwa zwei Jahren wurden die Perrons der Stationen erhöht, erst jetzt mit dem neuen Fahrzeug kann dies genutzt werden. Nachdem der Landrat des Kantons Basel-Landschaft Mitte Juni 2012 die Streichung von Zügen der S 9 und von Postautokursen abgelehnt hat, sind die Perspektiven der Läufelfingerlinie wieder besser. Pro Bahn NWCH ist immer für die Linie als integraler Teil der Regio S-Bahn Basel eingetreten und wird dies weiterhin tun.

11. Basler Mobilitäts-Forum vom Freitag, 9. März 2012
Bericht von Herr A. Guillaume 
...Mehr 

Zur Geschichte des TGV und persönliche Gedanken zur
Bahnpolitik in Frankreich von André Guillaume
..Mehr