"Probezeit" für SBB und Trenitalia im Reiseverkehr von und nach Italien Seit der Übernahme der Verkehrsleistungen nach Italien durch die Schweizerischen Bundesbahnen und Trenitalia im Dezember 2009 ist tatsächlich eine Verbesserung der Qualität in Bezug auf Fahrplanstabilität vor allem in Richtung Süden zu verzeichnen. Pro Bahn Schweiz, die Interessenvertretung der Bahn- Bus- und Trambenützer, anerkennt die unternommenen Anstrengungen, fordert jedoch gleichwohl weitere Verbesserungen: Die Zuverlässigkeit muss weiter ausgebaut werden, die ehemaligen Direktverbindungen nach Rom und die Küstenorte in Ligurien und der Toskana sind wieder herzustellen und drittens soll zwischen dem Tessin und Mailand ein Stundentakt mit Schnellverbindungen eingerichtet werden. Um diese Verbesserungen sicherzustellen, soll das Bundesamt für Verkehr die Konzession für den Verkehr nach Italien auf drei Jahre befristen und von Fortschritten bei der Erfüllung dieser Forderung abhängig gemacht werden. Das Gotthard- Komitee, in dem 13 Kantone zusammengeschlossen sind, hat eine ähnliche Forderung aufgestellt. Dieser Forderung schliesst sich Pro Bahn an.
Kurt Schreiber Vizepräsident Pro Bahn Schweiz
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