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Pro Bahn Sektion Zentralschweiz Aktuell (31.01.2012)
Vernehmlassung ÖV-Strategie des Kantons Nidwalden Die Strategie zeigt neue Erschliessungsmöglichkeiten von Gebieten auf, die bislang nicht an den öV angebunden sind (21 Prozent der Einwohner und 27 Prozent der Arbeitsplätze im Kanton Nidwalden). Wenig Perspektiven allerdings über die Kantonsgrenzen hinaus, keine gemeinsame Strategie oder Absprachen mit Obwalden, Luzern oder Uri ersichtlich. Es wird nicht nach verschiedenen öV-Zielgruppen unterschieden, wie z.B. Pendler, Freizeitverkehr, Touristen. Zwar wird die IST-Situation analysiert, aber keine SOLL-Vorgaben für die Zukunft erwähnt. Dies vermissten wir bereits im Metron-Bericht 2008 und haben diese wichtige Analyse umso mehr im neusten 2011-Bericht erwartet. Stellungnahme der Sektion Zentralschweiz
Unser Engagement im Zimmerberg light (ZBL) Komitee Richtplanänderung Doppelspurinsel Walchwil Das Ansinnen einer 2,3 km langen Doppelspurinsel Walchwil hat für die ZBL- Bestrebungen einen hohen Stellenwert. Nach deren Bau könnten sich unsere Widersacher damit brüsten, es seien bereits 200 Mio. Franken in den ZBT II investiert worden: 90 Mio. in die Fortsetzung des Basistunnels in Thalwil Nidelbad (im Berginnern) und 110 Mio. bei Walchwil. Das von der Zuger Regierung mantra-mässig beschworene „hervorragende Kosten-Nutzen-Verhältnis beim ZBT II“ ist der Ausfluss einer unseriösen SBB-internen Analyse, welche u.a. ausblendet, dass ZBT II wiederholt im eidgenössischen Parlament gescheitert ist, und zwar nicht nur wegen Kostenüberschreitungen bei der Neat am Gotthard, sondern auch wegen fehlender Wirtschaftlichkeit. Die von den SBB verwendeten Beurteilungskriterien sind absolut ungenügend und stellen methodisch eine schlechte Leistung dar. ...Mehr zu ZBL
Erfolg über neue elektronische Busabfahrtsübersicht Standortdiskussion – Der Standort ist das A und O Das 12. SBB-Kundenforum vom 22.11.2011 war vollumfänglich dem Thema Kundenführung und elektronische Busabfahrtsübersicht im Bahnhof Luzern gewidmet. Wie wir bereits schon früher berichtet haben, hatte Pro Bahn die Gelegenheit, den SBB-Verantwortlichen im Juni 2011 einen Vorschlag für einen neuen Busabfahrtsmonitor vorzustellen. Inzwischen sind sämtliche ÖV-involvierten Transportunternehmen und auch der Zweckverband von dem neuen Busabfahrtsmonitor überzeugt. Am Kundenforum wurde ein möglicher Entwurf für einen solchen Busmonitor sowie ein Standortvorschlag vorgestellt. Der Busmonitor soll nicht wie von Pro Bahn gefordert in der Bahnhofhalle platziert werden, sondern vor dem Bahnhof am Torbogen. Dadurch gehen die Vorteile der Busabfahrtsübersicht grösstenteils verloren. Die Meinungen über den Standort gingen derart auseinander, so dass Herr Berchtold, Leiter Personenverkehr Regionalverkehr Luzern vorschlug, dass alle Anwesenden bis Ende Jahr ihm eine Stellungnahme einreichen können. - Stellungnahme … Mehr - Visualisierung Vorschlag Pro Bahn …Mehr - Visualisierung Vorschlag Pro Bahn …Mehr
Stellungnahme zu Agglomerationsprogramm Luzern, 2. Generation Positiv finden wir, dass das Hauptthema mit 1. Priorität der Tiefbahnhof Luzern ist und beim Bund entsprechend Druck gemacht wird. Auszug aus dem Aggloprogramm 2G:
„Gesamtverkehrsstrategie Trotz bestmöglicher Abstimmung von Siedlungs- und Verkehrsentwicklung wird aufgrund des weiteren Wachstums der Agglomeration Luzern (bezüglich Bevölkerung, Arbeitsplätzen, Bildung, Kultur, Freizeit) der Gesamtverkehr weiter zunehmen. Dieser künftige Mehrverkehr soll (vgl. Richtungsweisende Festlegung M1 im Kantonalen Richtplan 2009) in der Agglomeration Luzern so weit als möglich mit dem öffentlichen Verkehr (Erhöhung Modal Split) und dem Langsamverkehr abgedeckt werden, wobei aber auch dem MIV der erforderliche Raum zur Verfügung gestellt werden muss. Dies führt dazu, dass die möglichst rasche Schieneninfrastrukturergänzung im Bahnknoten Luzern (Tiefbahnhof inkl. Erweiterung zum Durchgangsbahnhof) die noch dringendere Priorität aufweist als die ebenfalls rasch zu realisierende Infrastrukturergänzung am Nationalstrassennetz (Bypass). Ohne diese übergeordnete Schlüsselmassnahme im Schienenbereich ist eine signifikante Weiterentwicklung des gesamten ÖV-Systems gar nicht möglich und eine weitgehende Übernahme des Mehrverkehrs durch den ÖV ist ausgeschlossen.“
Das lässt hoffen. Termingerecht haben wir unsere Stellungnahme eingereicht. Mehr -> Stellungnahme Aggloprogramm 2G
Tarifverbund Passepartout Auch im Entwurf zum Agglomerationsprogramm 2. Generation ist die Optimierung des Passepartout-Zonenplanes als Massnahme vorgesehen. Obwohl dringender Handlungsbedarf besteht, lässt man sich doch sehr viel Zeit. Der komplexe Zonenplan hat direkten Einfluss auf die Bedienerfreundlichkeit der Billettautomaten. Statt das Problem schneller zu lösen, wird Werbung (Inserate in den Tageszeitungen!) für Kurse für das Bedienen der Billettautomaten gemacht. Durch die Einsparung der Inseratkosten könnte doch die eine oder andere Informatikstunde bezahlt, und so schneller die Bedienerfreundlichkeit verbessert werden.
Doppelspurausbau in Hergiswil / Kundenwünsche Fahrplan 2014 Das Projekt ist bis 2013 sistiert. Aktuell werden zehn verschiedene Tunnelvarianten geprüft. Wir werden in jedem Fall auf eine rasche Realisierung drängen. Kein Ausbau heisst über Jahre hinweg kein Angebotsausbau und kein Halt in Hergiswil-Matt. An der Sitzung vom 20. Oktober konnten wir den Verantwortlichen der Zentralbahn die Kundenwünsche für den Fahrplan 2014 überreichen und mit ihnen auch besprechen. Oberste Priorität sind gute und schlanke Anschlüsse auf die Fernverkehrszüge, insbesondere nach Zürich, aber auch Bern und Basel. Da Luzern kein Knotenbahnhof ist, erschwert das die Planung massgeblich und braucht innovative Lösungen. Mehr -> Kundenwünsche Fahrplan 2014
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