Bitte warten...

Aktuell

Pro Bahn Sektion Nordwestschweiz Aktuell     (14.02.2012)


Zur Geschichte des TGV und persönliche Gedanken zur
Bahnpolitik in Frankreich von André Guillaume
...Mehr

Tramnetz Region Basel 2020

Medienorientierung vom 8. Februar 2012
Vorgesehen sind 11 Tramlinien  ...Mehr

Regionalverkehr Nordwestschweiz
Resultate der Arbeitsgruppe Regionalverkehr (Regio S-Bahn Basel) der Sektion Nordwestschweiz
Themen: Ist-Zustand / Feststellungen /  Forderungen - Vorschläge
...Mehr

Regio S-Bahn Basel: Ende des Einsatzes von NPZ-Triebzügen der SBB zwischen Basel und Mulhouse
Mit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2011 endete der Betrieb der NPZ im Elsass. Diese Zweistromfahrzeuge der SBB wurden ab 1997 zwischen Frick und Mulhouse auf der S 1 („Ligne verte“) der Regio S-Bahn Basel durchfahrend eingesetzt. Bereits vor zwei Jahren wurde der Durchlauf beendet, denn die Regio S-Bahn fährt in der Schweiz nur noch mit FLIRT-Fahrzeugen. Der Abschnitt zwischen Basel und Mulhouse verblieb isoliert mit NPZ-Zügen, denn die FLIRT sind in Frankreich nicht zugelassen. Nun werden AGC-Fahrzeuge (Autorail Grand Capacité) von Bombardier durch SNCF eingesetzt, diese sind aber nicht schweiztauglich. Ein erneut durchlaufender Betrieb der S1 wäre wohl nur mit frankreichtauglichen FLIRT möglich, deren Zulassung im Nachbarland wird für Mitte 2012 erwartet. Trotzdem wird das jetzige Betriebsregime in absehbarer Zeit kaum geändert werden. Erst die Realisierung des angestrebten Bahnanschlusses des EuroAirports dürfte die Situation verändern und den Einsatz von FLIRT’s bedingen, wie zum Beispiel Zell im Wiesental – Lörrach – Badischer Bahnhof – Basel SBB – EAP.
2012.01 wr

Bericht über die Medienorientierung der BVB zur Trambeschaffung
Depot Wiesenplatz Basel vom Dienstag, 25. Oktober 2011, 11:00 – 11:45 Uhr
Zum ausführlichen Bericht


Keine Vorfinanzierung für Bahnausbauten im Laufental
Der Entscheidung keine kantonale Vorfinanzierung für Bahnausbauten im Laufental zu leisten ist ein schwerer Rückschlag für die jahrzehntelangen Bemühungen um die Verbesserung des Bahnverkehrs im Laufental. Im Gegensatz zum Kanton Zürich oder zu westschweizer Kantonen hat man hier immer noch nicht begriffen wie Ausbauten für den öffentlichen Verkehr mit Bundesmittel voran gebracht werden müssen. Ins gleiche Bild gehören die aufgeschobenen Doppelspurausbauten der BLT Linie 10 im Leimental, aufgrund verzögerter Bundesbeiträge. Mit dieser defensiven, gar passiven Haltung verpasst die Nordwestschweiz den Anschluss. Die Kantone ennet des Juras sind da viel dynamischer und aktiver.
Pro Bahn NWCH
Willi Rehmann


Kein Abbau des Oeffentlichen Verkehrs im Oberbaselbiet / Laufen- und Leimental!
Pro Bahn NWCH wehrt sich entschieden gegen den Abbau von Buskursen im Oberbaselbiet/Laufen- und Leimental und der Ausdünnung des Fahrplanes der Linie S 9 der Regio S-Bahn Basel, Sissach-Läufelfingen-Olten! Diese Massnahmen wären äusserst kontraproduktiv, würden den ländlichen Gebieten schaden und führten zu unwirtschaftlichen Leerständen von Betriebsmitteln und Personal. Es wird nicht gespart wenn Buschauffeure und Lokführer wegen Taktlücken rumsitzen müssen. Der einfach merkbare Taktfahrplan würde zerstört. Durch die Ausdünnung der Linien werden die Benutzer vertrieben. Der Kanton Basel-Landschaft soll zudem bei den SBB entschieden intervenieren, damit auf der Läufelfingerlinie endlich zeitgemässe Fahrzeuge eingesetzt werden, die auch für Kinderwagen und Rollstühle tauglich sind.
- Details der Stellungnahme
- Verzeichis der betroffenen Linien


Intercontainer-Interfrigo muss aufgeben!
Die Genossenschaft Interfrigo wurde 1949 von den europäischen Bahnen zur Durchführung von Kühltransport gegründet. Im Jahre 1993 übernahm die 1967 gegründete Genossenschaft  Intercontainer das Unternehmen und wurde in Intercontainer-Interfrigo umbenannt. 2003 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft belgischen Rechtes. Im Zuge der Bahnliberalisierung verloren die Gründerbahnen zunehmend das Interesse an der Firma und konkurrenzierten sie auch. Nun will man die AG liquidieren und die bestehenden Zugsrelationen verkaufen. Der operative Sitz des Unternehmen befindet sich in Basel an der Margarethenstrasse 38, direkt beim Bahnhof SBB/SNCF.
02.12.2010 wr


Bahnanschluss am EuroAirport
Der trinationale Lenkungsausschusses / Comité de pilotage traf sich erstmals Ende Juni 2010 in Colmar. Sechzig Personen aus Gebietskörperschaften CH/DE/FR, Bahninfrastrukturgesellschaften, EuroAirport, OeV-Verantwortliche usw. nahmen daran teil. Im zweiten Halbjahr 2010 soll eine Finanzierungsvereinbarung für einen Bahnanschluss am EuroAirport entworfen werden. Weiter wird unter der Leitung von RFF (Reseau Ferré de France) geklärt, welche weiteren Studien für den Bahnanschluss in Auftrag gegeben werden müssen.


Pro Bahn NWCH zur ÖV-Erschliessung von Allschwil und Basel-West
Der Entscheid des Basler Grossen Rates, die Buslinie 48 vom Bahnhof SBB via Allschwil zum Bachgraben per Ende 2010 aus dem Budget zu streichen und auf die Planung eines Nordtangenten-Zubringers zu verzichten, hat viel Staub aufgewirbelt und vor allem in Allschwil Emotionen ausgelöst. Dabei wird gerne übersehen, dass sich die Gemeinde Allschwil seit Jahren jeder Verlängerung der Tramlinie 8 ab Basel-Neuweilerstrasse widersetzt
Zum ausführlichen Bericht

Das webjournal.ch bringt einen interessanten Diskussionsbeitrag zur Kontroverse über den Anschluss der Gemeinde Allschwil an den Bahnhof Basel SBB. Der Beitrag kann über diesen Link abgerufen werden:


Rückschlag für Linie 1, Mulhouse - Basel
Der Entschluss unserer französischen Nachbarn auf der Linie S1 Mulhouse - Basel künftig neue, schweizuntaugliche Züge zu verwenden ist ein massiver Rückschlag für die Regio S-Bahn Basel. Dies ist aus Sicht von Pro Bahn NWCH ein klarer Fehlentscheid, der sich gegen die Weiterentwicklung der Metropolitanregion Basel richtet und widerspricht allen Bemühungen einen grösseren Anteil von Pendlern von der Strasse weg auf die Schiene zu bringen. Der Entscheid ist für uns auch deswegen unverständlich, weil die SBB bereits FLIRT-Triebzüge bestellt haben, die grenzüberschreitend verkehren können. Muss die Trinationale Agglomeration Basel dafür büssen, dass Frankreich nicht bereit oder die französische Bahnindustrie unfähig ist, grenztaugliche Züge SNCF/SBB einzusetzen?
13.12.2009 wr


Basel St. Johann: Ein Rheinhafen schliesst!
Per Ende 2009 wird der Betrieb des Hafens eingestellt und die Hafenbahn abgebrochen. Das Gelände des Hafens wurde vom Kanton Basel-Stadt an die Novartis AG. verkauft. Diese wird auf dem Areal ihren neuen Campus vergrössern. Zuerst müssen aber alle Silogebäude und Hafeneinrichtungen rückgebaut werden, die kontaminierten Böden sind zu entgiften. Ein Landstreifen entlang des Rheines verbleibt im Eigentum des Kantons, dort wird eine neue, öffentlich zugängliche Uferpromenade erstellt, welche bis zu französischen Grenze führt. Künftig wird man also auf bisher nicht zugänglichem Terrain von Basel bis Huningue/Hüningen promenieren können.
Mit der Einstellung des Hafenbetriebes in St. Johann verliert der Bahnhof Basel St. Johann einen grossen Teil seines Frachtaufkommens. Ueber die verbleibenden Anschlussgeleise werden weiterhin Bahnkunden mit Diesellokomotiven der SBB Cargo direkt ab Muttenz-Rbf. bedient werden. Dazu gehören auch die Kehrichtverbrennungsanlage Basel KVA und das angegliederte Holzkraftwerk Basel AG. Offen ist, ob SBB Cargo künftig auch den Port Rhenan de Huningue bedienen kann. Dieser befindet sich etwa zwei Kilometer rheinabwärts vom St. Johann-Hafen Basel. Der Hüningerhafen ist über Geleise, die früher Teil der strategischen Bahn Süddeutschland-Elsass („Sauschwänzlebahn“, Wehratalbahn, Wiesentalbahn und die Strecke Riehen-Weil am Rhein-Hüningen) waren, am Bahnhof St. Louis angeschlossen. St. Louis wird von der SNCF gütermässig nicht mehr bedient, die Wagen ab Hüningerhafen werden somit ab/nach Mulhouse überführt. Dies bringt eine grosse Verlängerung der Transportzeit. Die Uebernahme dieser Transporte durch SBB Cargo wäre sehr sinnvoll, denn der Bahn St. Louis befindet sich unweit des Bahnhofs Basel St. Johann. Zu erinnern bleibt, SBB Cargo bedient bereits jetzt den Hafen Weil am Rhein, der direkt gegenüber dem Port Rhenan de Hunigue liegt.
07.11.2009 wr